Im Norden Kolumbiens entsteht genossenschaftlicher Wohnraum für eine Gemeinschaft von 350 Ex-FARC-Kämpfer/innen und ihren Angehörigen. Die Pläne für ihre Siedlung stehen, nun geht es an den Bau.
Impressionen vom Projekt in Tierragrata, das von Urbamonde, der ETH Zürich und der Nationalen Universität von Kolumbien begleitet wird. Der ABZ-Solidaritätsfonds unterstützt das Vorhaben mit 34’000 Franken.
Die Häuser werden mit kompakten Lehmblöcken in gegenseitiger Hilfeleistung gebaut.
Beim Bau der Genossenschaftswohnungen spielen die Frauen eine aktive Rolle.
Die Mitglieder der Gemeinschaft wurden in Bautechniken geschult.
Studierende der ETH Zürich und der UNAL in Tierragrata.
Die Studierenden treffen sich mit Mitgliedern der Gemeinde.
Studierende besuchen die benachbarte indigene Gemeinde Yuppa, um für sie eine Schule zu entwerfen. Zurzeit versammeln sich die Kinder unter dem Schatten eines Baumes.
Ideen für die Schule.
Landschaft von Tierragrata
Die Ex-FARC-Kämpfer/innen leben provisorisch in Lagern. Jede Familie hat ein 6×4 Meter grosses Zimmer mit gemeinsamen Bädern und Küchen.
Die Lebensbedingungen in den Lagern sind schlecht. Mit dem Bau der neuen genossenschaftlichen Siedlung wird sich das ändern.
Fotografie zVg
Ingrid Diener
Ist Wandervogel, Tennis-Fan und Teetrinkerin. Hat am liebsten Sommer. Bei der ABZ für die Kommunikation im Einsatz.